Lernen ist so individuell wie die Menschen, die lernen. Niemand lernt auf die gleiche Weise - deshalb brauchen Lernende Lernräume, die diese Vielfalt aufgreifen und ermöglichen. Die mobil Werke AG entwickelt Lernwelten, die direkt aus dem echten Schulalltag und aus gelebter Pädagogik heraus gedacht sind. Wir gestalten Räume, die Konzentration, Wohlbefinden und Freude am Lernen fördern - mit klugem Mobiliar, einer sorgfältigen Auswahl von Farben und Materialien sowie hochwertiger Schweizer Herstellung.
Die Welt des Inputs ist der Ort für fokussierte
Wissensvermittlung und klare Orientierung im
Lernprozess. Hier führt die Lehrperson neue
Inhalte ein, strukturiert sie verständlich und
macht Lernziele transparent. In kurzen
Sequenzen werden Arbeitsschritte erklärt und
unterschiedliche Wege zur Zielerreichung
aufgezeigt. So entsteht ein gemeinsames
Verständnis, auf dessen Basis die Lernenden
anschliessend jeder für sich oder kooperativ
weiterarbeiten können.
Unterrichtssituation:
In dieser Welt finden Coaching- und
Beratungsgespräche zwischen Lehrpersonen,
Schülerinnen und Schülern sowie Eltern statt.
Die Gespräche können sowohl persönliche
Themen als auch fachliche Fragen betreffen und
unterstützen Lernende darin, ihren Lernweg
aktiv mitzugestalten. Planungsfähigkeit,
Selbstbeobachtung, Reflexion und der
Austausch über passende Lernstrategien
werden hier gezielt gefördert - als zentrale
Bausteine von selbstorientiertem Lernen.
Unterrichtssituation:
Hier werden Lernbeziehungen geknüpft und soziales Miteinander gestärkt. Der Marktplatz ist eine offene Lernlandschaft mit verschiedenen Lerninseln und der Knotenpunkt für Teamarbeit, Interaktion und direkten Austausch. Hier kommen Lernpartner zusammen, um klassen- und jahrgangsübergreifend an Projekten zu arbeiten, Ziele gemeinsam zu erarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. Gleichzeitig ist der Marktplatz Bühne für Präsentationen und gemeinsame Schulrituale.
Unterrichtssituation:
Diese Welt bündelt alle Orte an einer Schule, an denen Kinder für sich arbeiten oder zur Ruhe kommen können – von Einzelarbeitsplätzen bis zur gemütlichen Leseecke. Hier ziehen sie sich aus der Gruppensituation zurück, um sich zu
regulieren oder sich ganz auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Prüfungen, stilles Weiterarbeiten, oder das Vertiefen und Sichern neuer Inhalte finden hier ihren Platz.
Unterrichtssituation:
Im Churermodell wird der Klassenraum als
Lernlandschaft statt als Frontalraum genutzt.
Tische sind nicht mehr auf die Wandtafel
ausgerichtet, sondern erlauben Arbeiten allein
oder in Gruppen. Gemeinschaftsorte sind der
Inputkreis und der Beratungstisch: Im Kreis
werden Aufgaben kurz eingeführt und Ziele
geklärt, danach wählen die Schülerinnen und
Schüler ihren Arbeitsplatz selbst. Mit jeder
neuen Aufgabe kann der Lernort gewechselt
werden. Der Kreis bleibt bewusst frei und alle
Materialien haben einen festen Platz.
Unterrichtssituation:
Hier wird der Gang zur erweiterten Lern- und
Begegnungswelt. Statt nur der Bewegung von A
nach B entsteht ein Ort für informelles Lernen,
kurze Austausche und spontane Treffen. Durch
Lerninseln, Lerntreppen, Sitznischen und halb offene Rückzugsbereiche kann der Gang funktional und atmosphärisch erweitert werden. Lernende können hier ankommen, sich kurz zurückziehen, ins Gespräch kommen und die Schule bereits in den Zirkulationszonen als einladende Lernwelt erleben.
Unterrichtssituation: